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Deutscher Schmerzkongress vom 14. bis 17. Oktober 2015 in Mannheim

Auf dem jährlich stattfindenden Deutschen Schmerzkongress ist die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein sehr aktiv.

Unter dem Motto "Schmerz im Leben - Schmerz (er)leben" sind und waren unser Chefarzt, Herr Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul, Herr Benjamin Schäfer (Physiotherapie), Frau Eva Liesering-Latta (Psychologie) und unsere leitende Oberschwester Frau Heike Horvath sowie Frau Johanna Wolf (Psychologie) Referenten und Ansprechpartner rund um das Thema Kopfschmerzen und Migräne.

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul
Herr Benjamin Schäfer
Frau Eva Liesering-Latta
Frau Johanna Wolf
Frau Heike Horvath

Clusterkopfschmerzen in Europa

Vom 4.-6.9.2015 fand in Kiel unter Schirmherrschaft des Präsidenten des Europäischen Parlamentes Martin Schulz ein Treffen mit Wissenschaftlern und Clusterkopfschmerzpatienten aus der Schweiz, Niederlande, Griechenland, Estland, Belgien und Deutschland statt.

Priv. Doz. Dr. C. Gaul referierte dort über die Behandlungsmöglichkeiten des Clusterkopfschmerzes mit N. vagus Stimulation.

Auch Patienten berichteten ihre Erfahrungen. Ziel des Treffens sind der internationale Austausch und die Verbesserung der Kopfschmerzversorgung in Europa.

(Fotos: csg.ev; www.clusterkopf.de)

 

 


Bundesverband der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG) e.V. in der Migräne- und Kopfschmerzklinik

 

Clusterkopfschmerzen gelten als Kopfschmerzerkrankung, die mit den stärksten Kopfschmerzen überhaupt und einer sehr hohen Beeinträchtigung einhergehen. Es handelt sich um eine seltene Erkrankung (etwa einer von 1000 ist betroffen).

Die im November 2000 gegründete Clusterkopfschmerz-Selbsthilfeorganisation informiert, berät und unterstützt alle Betroffenen dieser Erkrankung sowie deren Angehörige.

Die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein, als Clusterkopfschmerz Competenz Centrum, war Gastgeber des diesjährigen Mitgliedertreffens des Bundesverbandes der Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG) e.V. am Samstag, 21. Juni 2014.

Unter der Leitung des Geschäftsführers Jakob C. Terhaag und dem Präsidenten des Vereins Dr. Harald Müller wurden neben den administrativen Vereinsaufgaben, die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder aus ganz Deutschland und auch einem Vertreter aus der Schweiz geschult, u.a. über die Betreuungsintensivierung vor Ort. Die Aufnahme der gesetzlichen Förderung der Selbsthilfe durch die gesetzlichen Krankenkassen, aktuelle Aussichten der Therapie des Clusterkopfschmerzes, als auch ein Einblick in die experimentellen medikamentösen Therapieansätze, waren weitere Schwerpunkte der Veranstaltung. Die medizinisch-wissenschaftlichen Inhalte wurden von Herrn Priv.-Doz. Dr. C. Gaul, dem Chefarzt der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein, in einem umfassenden Vortrag dargestellt. Die Klinik ist zertifiziertes Clusterkopfschmerz Competenz Centrum (CCC).


Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie"

 

Die Landesärztekammer Hessen hat Herrn Priv.-Doz. Dr. Gaul und Frau Dr. Resch ermächtigt, Ärzte gemäß der Weiterbildungsordnung in der Zusatzweiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ für 6 Monate weiterzubilden.

 


Anerkennung als Ausbildungsklinik für Psychotherapeuten

Die Migräne- und Kopfschmerzklinik in Königstein wurde vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie als Ausbildungsstätte nach dem Psychotherapeutengesetz für die Ableistung der praktischen Tätigkeit (Ausbildungsumfang 600 Stunden) anerkannt.

Die Mitarbeiter der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein freuen sich über diese Anerkennung, die es ermöglicht, den verhaltenspsychologischen Schwerpunkt der Klinik weiter auf- und auszubauen.


Podcast zu Kopfschmerzen bei Kindern

Podcast zu Kopfschmerz bei Kindern in der Sendung Leonardo vom 27.7.2015 bei WDR 5 (ab Minute 37:20). Sendung mit Dr. Pothmann, Frau Dr. Gendolla und Priv.-Doz. Dr. Gaul.

http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/leonardo302.html


Fortbildung am 6. September 2014 "Kopfschmerz bei Kindern und Jugendlichen"

 

Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter steigen in Ihrer Häufigkeit an. Am Samstag, den 06.09.2014 reisten aus ganz Deutschland mehr als 60 Ärzte, Psychologen und Therapeuten nach Königstein, um sich beim Symposium über unterschiedliche Kopfschmerzarten bei Kindern, insbesondere über die Migräne, Vorläufererkrankungen der Migräne im Kleinkindalter wie wiederkehrende Bauchschmerzen und seltene Kopfschmerzsyndrome wie Clusterkopfschmerz zu informieren. Die wissenschaftlichen und klinischen Vorträge hielten Herr Prof. Dr. F. Heinen, Leiter der Neuropädiatrie am Universitätsklinikum Münster, Prof. Dr. P. Kropp, Leiter der Medizinischen Psychologie an der Universität Rostock, Priv.-Doz. Dr. Friedrich Ebinger, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendmedizin Paderborn, Frau Dipl.-Psychologin Dr. M. Landgraf und Herr Priv.-Doz. Dr. C. Gaul. In der Diskussion und in den Vorträgen standen die Zunahme der Kopfschmerzen im Kindes- und Jugendalter sowie die nichtmedikamentöse und psychologische Behandlung neben der medikamentösen Behandlung im Vordergrund. Referenten und Teilnehmer waren mit der erfolgreichen Veranstaltung in der Klinik sehr zufrieden. Ziel ist es, Kindern mit Kopfschmerzen künftig eine noch bessere Versorgung anzubieten.

Vergrößerung: Durch ein Klick auf das Foto


hr Fernsehen: service: gesundheit Sommersprechstunde vom 30.7.2015

service: gesundheit - Sommersprechstunde - eine Sendung zum Thema "Hilfe bei Kopfschmerzen und Migräne". Herr Dr. Ronald Brand aus der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein ist Gast in der Sendung und beantwortet Fragen zum Thema:

- Kopfschmerz - auch Medikamente können schuld sein

- Elektrotherapie - Strom gegen Clusterkopfschmerz und Migräne ...

- Migräne bei Jugendlichen


Migräne Radar der Hochschule Hof geht in die zweite Phase:

Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und Universitätsmedizin Rostock sind Projektpartner

Migräne ist eine der häufigen Schmerzerkrankungen, die bei vielen Betroffenen zu Einschränkungen der Lebensqualität und Ausfällen im Sozial- und Berufsleben führt. Mit dem Migräne Radar der Hochschule Hof sollen Migräneanfälle elektronisch erfasst werden, um wissenschaftliche Fragestellungen zum Auftreten dieser Anfälle zu beantworten.

Das Migräne Radar geht ab dem 1. Juni 2015 in die zweite Phase. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt der Hochschule Hof, der Universitätsmedizin Rostock und der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein. „Die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein ist Partner des Migräne Radar und empfiehlt Betroffenen die Teilnahme am Projekt“, sagt Dr. Charly Gaul, Chefarzt an der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein.

Die Projektpartner begleiten das Migräne Radar künftig in allen medizinischen Fragen. Zudem wird die wissenschaftliche Auswertung der Daten in enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Hof erfolgen. Die Forschungsergebnisse sollen helfen, die Volkskrankheit Migräne, unter der bundesweit ca. acht Millionen Menschen leiden, besser zu verstehen und in die Behandlung von Migränepatienten einfließen.

Ebenfalls neu ist die Registrierungsmöglichkeit für Migränepatienten, die individuelle Auswertungen von Migräneanfällen erlaubt. Zur Teilnahme am Migräne Radar sind Patienten aus Deutschland, Österreich sowie der Schweiz aufgerufen. Über die Internetseite www.migraene-radar.de haben diese die Möglichkeit, ihre Anfälle zu melden und ein elektronisches Migränetagebuch zu führen.

Das Migräne Radar 1.0 startete 2011 mit einer Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit. Ziel des Projekts war die Untersuchung, inwieweit Umwelteinflüsse, vor allem spezielle Wetterlagen oder Wetterumschwünge, Migräneanfälle auslösen können. Ein Zusammenhang zwischen Wetterumschwüngen und einem vermehrten Auftreten von Migräneanfällen wird vermutet, wissenschaftlich konnte dieser Zusammenhang bisher jedoch noch nicht nachgewiesen werden.
Finanziert wird die zweite Projektphase von der Bayerischen Sparkassenstiftung.

Zum Migräne Radar 2.0:
Das Migräne Radar 2.0, gefördert von der Bayerischen Sparkassenstiftung, ist ein Projekt des Instituts für Informationssysteme (iisys) der Hochschule Hof. Es untersucht Auslöser von Migräneanfällen, beispielsweise den Zusammenhang zwischen Wetteränderungen und der Häufigkeit von Migräneanfällen. Projektpartner sind die Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein und die Universitätsmedizin Rostock - www.migraene-radar.de.

Ansprechpartner:
Herr Prof. Dr. Jörg Scheidt, Informatik, Wirtschaftsinformatik
an der Hochschule Hof, Alfons-Goppel-Platz 1 in 95208 Hof
Telefon: 09281-409-4640, Fax: 09281-409 55 4640 oder per E-Mail: joerg.scheidt(at)hof-university.de

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Charly Gaul, Chefarzt, Facharzt für Neurologie, Spezielle Schmerztherapie, Neurologische Intensivmedizin
Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein, Ölmühlweg 31 in 61462 Königstein
Telefon: 06174-2904-0, Fax: 06174-2904-100 oder per E-Mail: info(at)migraene-klinik.de


Ambulante Kopfschmerzgruppe

Wir bieten eine Kopfschmerzgruppe an zwei Abenden in der Woche für Patienten an, die aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen.

Alle Termine finden in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein statt. Beginn ist jeweils 18:30 Uhr.

Die ambulante Kopfschmerzgruppe in der Migräne- und Kopfschmerzklinik bietet Kopfschmerzbetroffenen die Möglichkeit, ihr Wissen im Umgang mit Kopfschmerzen aufzufrischen.

Die Gruppenabende umfassen ärztliche Vorträge über Kopfschmerzen und medikamentöse Kopfschmerzbehandlung, verhaltenstherapeutische Arbeit mit unseren Psychologen zu Kopfschmerzauslösern, Umgang mit Stress und Schmerzbewältigung sowie physiotherapeutisch geleitete Termine mit Anleitung zu physiotherapeutischen Übungen und vielen Informationen rund um Bewegung und Kopfschmerz. Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Übertragung der erlernten Inhalte in den Alltag.

Die Kosten für die Teilnahme betragen 200,00 €, Sie können bei Ihrer Krankenkasse wegen einer Kostenerstattung (Patientenschulung) anfragen.
Wir nehmen Sie gerne auf unsere Warteliste und informieren Sie per E-Mail über die nächsten Termine der ambulanten Kopfschmerzgruppe. 

Gerne beantworten wir auch Ihre weiteren Fragen: Frau Jung, Telefon 06174-2904-590 oder per E-Mail, Frau Berrang, Telefon 06174-2904-0 oder per E-Mail


Fortbildungsveranstaltung der MigräneLiga-Selbsthilfegruppenleiter Nord in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein

Am Samstag, den 23.11.2013 veranstaltete die MigräneLiga Deutschland e.V. unter Leitung der 1. Vorsitzenden Frau Lucia Gnant eine Weiterbildung für die Selbsthilfegruppenleiter, die in den unterschiedlichsten Regionen Deutschlands Selbsthilfegruppen mit Kopfschmerzpatienten betreuen. In den Selbsthilfegruppen tauschen sich Betroffene über Möglichkeiten zur Selbsthilfe und aktuelle Behandlungsstrategien gegen den Kopfschmerz sowie neue Therapieverfahren aus. Um im Dschungel neuer Erkenntnisse und des wissenschaftlichen Fortschritts Patienten eine seriöse Hilfe bieten zu können, treffen sich die Selbsthilfegruppenleiter einmal jährlich zu einer Fortbildungsveranstaltung, in der sie sich austauschen, Neuigkeiten aus der Organisation der MigräneLiga erhalten sowie von kompetenten Referenten neue medizinische Erkenntnisse vorgestellt bekommen. Das diesjährige Treffen fand in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein statt.

Im Sommer 2013 wurde beim Internationalen Kopfschmerzkongress in Boston die neue Kopfschmerzklassifikation vorgestellt, Änderungen in der wissenschaftlichen Sichtweise wurden von Herrn Priv.-Doz. Dr. C. Gaul, dem Chefarzt der Migräne- und Kopfschmerzklinik, für die Teilnehmer erläutert.

Nicht nur neue Medikamente und Therapieverfahren spielen eine wichtige Rolle, auch die Bedeutung psychischer Einflussfaktoren auf die Kopfschmerzen wird häufig unterschätzt. Entspannungsverfahren und psychotherapeutische Verfahren stellen einen wichtigen Baustein in der Behandlung dar. Frau Dipl.-Psychologin Anna-L. Richter aus der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein referierte über psychotherapeutische Verfahren und Entspannungsverfahren.

Möglichkeiten zur Neurostimulation für schwerstbetroffene Migränepatienten wurden von Herrn Dr. A. Heinze, aus der Schmerzklinik Kiel, vorgestellt.

Knirschen und Pressen der Zähne ist häufig Ausdruck einer unangepassten Stressverarbeitung, dies kann zur Zunahme von Kopfschmerzen führen. Herr Dr. Dr. F. Sanner aus Frankfurt erläuterte den Zusammenhang zwischen Zähneknirschen und -pressen und der Kopfschmerzhäufigkeit. Er stellte zahnärztliche Behandlungsmöglichkeiten vor.

Die Teilnehmer hatten außerdem die Möglichkeit zur Besichtigung der Klinik und tauschten sich auch in den Pausen intensiv aus.


"Aktiv gegen Kopfschmerz" - Patientenveranstaltung

Am 4.6.2013 fand unter dem Motto „Aktiv gegen Kopfschmerz“ eine Patientenveranstaltung in der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein statt. Etwa 50 Interessierte und Angehörige lauschten Vorträgen zu Kopfschmerzen von Herrn Priv.–Doz. Dr. med. C. Gaul und zur psychologischen und nichtmedikamentösen Therapie (Ausdauersport und Entspannungsverfahren) von Herrn Dipl. Psychologen M. Käther.
Anschließend bestand nach einem kleinen Imbiss die Möglichkeit zur Teilnahme von Workshops mit den Entspannungs- und Physiotherapeuten sowie Psychologen und Krankenschwestern der Klinik.
Die Teilnehmer konnten QI Gong, Progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen, Nordic Walking kennenlernen und erhielten Selbsthilfetipps.


Eröffnung des Clusterkopfschmerz Competenz Centrums

Ungefähr jeder tausendste Mensch ist in Deutschland von einem Clusterkopfschmerz betroffen. Diese schwerwiegende Kopfschmerzerkrankung betrifft Männer ungefähr dreimal so häufig wie Frauen. Der Clusterkopfschmerz ist durch einseitige Kopfschmerzattacken von etwa 1 Stunde Dauer, die meist um das Auge herum auftreten, gekennzeichnet. Solche Attacken treten bevorzugt in der Nacht, zum Teil mehrfach täglich auf. Mit den Schmerzen kommt es zum Naselaufen, zur Rötung der Augen und häufig auch zum Hängen eines Augenlides.
Im Gegensatz zum Migränepatient, der sich in Ruhe zurückzieht, wenn die Kopfschmerzen auftreten, laufen Clusterkopfschmerzpatienten unruhig hin und her oder wippen mit dem Kopf. Typischerweise tritt die Erkrankung über einige Wochen im Frühjahr und Herbst (Episode = Cluster) auf.
Etwa 10% aller Patienten sind ganzjährig (chronischer Clusterkopfschmerz) betroffen. Diese Patienten sind häufig nicht mehr in der Lage, einer Berufstätigkeit nachzugehen, berichten über Symptome einer Depression und häufig auch über lebensmüde Gedanken.