07.02.2012

Patienten melden sich zu Wort

Seit meinem 13. Lebensjahr leide ich zeitweise an Kopfschmerzen. Vor etwa 6 Jahren begann die Migräne.  Die Anfälle wurden heftiger und kamen so häufig, dass ich vor 4 Jahren völlig aus der Bahn geworfen wurde. Ich wurde dienstunfähig und wagte kaum noch das Haus zu verlassen. Ich nahm keine Tabletten mehr und ertrug meinen Schmerz. Ich hatte ständig und mittlerweile am ganzen Körper Schmerzen und glaubte schon verrückt zu sein.

Dank der Migräne-Klinik Königstein lernte ich, mit der Migräne umzugehen. Ich habe vieles in meinem Leben verändert. Vor allem bin ich gelassener geworden und kann mittlerweile auch nein sagen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Vieles lasse ich nicht mehr so nahe an mich herankommen. Beruflich und privat habe ich einige Veränderungen vorgenommen.

Die Migräne ist seltener (einmal monatlich oder noch seltener) und nicht mehr so heftig. Die Einnahme von Ascotop oder Para-cetamol bekommt  mir gut. Ich kann nur jedem Migräniker raten, sich jeden Tag etwas Gutes zu tun mit Entspannung durch AT, Qi-Gong, Kräutertees, Ausruhen oder ein beruhigendes Hobby, Vieles um sich herum nicht beachten, Termine auch einmal ab-sagen, sich Luft zwischen Termine schaffen, manchmal die See-le baumeln lassen und an nichts  denken, außer das Gefühl zu haben: Das Leben ist einfach schön!“

Anna Künkel

Vielen Dank für den motivierenden Beitrag.  Viele Migränepatienten haben einen ähnlichen Leidensweg. Dieser Brief macht  Mut und zeigt, es gibt Hilfe. Das ist wichtig.

Dr. Ronald Brand

 


Quelle: www.migraene-klinik.de * MIGRÄNE-KLINIK KÖNIGSTEIN GmbH & Co. KG