Willkommen im Forum der Migräne- und Kopfschmerzklinik Königstein


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keine Migräne mehr9 Antworten

  • Heike [Gast]15.07.2013 22:41 Uhr

Hallo, ich möchte euch mitteilen, dass Migräne auch aufhören kann. Seit dem 17. Lebensjahr litt ich jeden Monat unter Migräneattacken. Ich habe ALLES ausprobiert, verschiedene Medikamente, auch Botox, Akupunktur, Klinikaufenthalt, kalte Tücher, heiße Tücher,viel Schlaf, wenig Schlaf, Kopfstand, Handstand usw. Nichts half. Nur Triptane konnten mich über die Tage retten. Jetzt bin ich 56 und seit ca 2 Jahren bin ich nach und nach fast beschwerdefrei geworden.Ich vermute ganz einfach: Hormonumstellung.Für mich steht die Migräne damit eindeitig im Zusammenhang mit dem Hormonhaushalt im Körper. Das mag jetzt die Frauen unter euch wenig trösten, die noch jung sind, aber vielleicht kann man so dem Altwerden ja noch was positives abgewinnen. Ich jedenfalls fühle mich unendlich befreit und bin glücklich, dass ich nicht mehr dem Migräneterror ausgesetzt bin.
Heike

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  • Migräne17.07.2013 11:22 Uhr

    Hallo Heike,
    das wünsche ich mir natürlich auch. Bin 59, habe seit 37 Jahren Migräne und habe wie du, auch alles ausprobiert. Bin mittlerweile bei der 3. Botoxbehandlung. Das macht eine Neurologin in der Uniklinik Köln. Beim ersten Mal war ich fast 3 Monate lang beschwerdefrei, nach der zweiten Behandlung habe ich wieder mehrere Anfälle gehabt. Im August steht die dritte Behandlung an. Bin gespannt. Ich habe auch immer gehofft, dass ich - wenn ich in die Wechseljahre komme - weniger oder gar keine Migräne mehr habe. Aber bei mir scheint es sich leider nicht zu bestätigen. Habe immer noch mehrere Tage hintereinander Migräne. Nehme dementsprechend viele Triptane.
    Ich war ein paar Mal in der Migräneklinik in Königstein. Hat mir immer sehr gut geholfen, aber nur zeitweilig. Kann es sein, dass wir uns dort mal kennengelernt haben? Ich hatte eine Zimmernachbarin, die Heike heißt. Wir hatten uns sehr gut verstanden.

    Herzl. Grüße
    Wally

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    • Migräne11.10.2013 23:12 Uhr

      Hallo Wally, du warst einige Male in Köngstein? Durch die Krankenkasse oder auf eigene Rechnung (wie lange warst du dann?)? Ich bin 55 Jahre alt, habe seit ~ 40 Jahren Migräneanfälle, die jetzt sogar immer heftiger werden; mehrere Tage hintereinander. Es wurde 2x von 2 verschiedenen Kassen der Antrag abgelehnt, trotz der lieben Unterstützung der Mitarbeiter der Klinik.
      Zu klagen(darauf verweist die TK!), würde mich noch mehr zermürben, geht gar nicht. Mit Triptanen halt ich mich über Wasser und so geht man/frau dann auch zur Arbeit; somit wird Migräne nicht richtig ernst genommen, hab ich leider den Eindruck.

      Herzliche Grüße an alle Leidensgenossinnen
      Frauke

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  • Migräne17.07.2013 14:47 Uhr

    Bei meiner Oma hat es auch aufgehört, nachdem ihr die Gebärmutter entfernt werden musste, also ist da definitiv etwas dran. Ich werde erst 30 und habe noch ein paar Jährchen...

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    • Migräne10.08.2013 22:02 Uhr

      Das mit der Gebärmutter mag ja bei Deiner Oma funktioniert haben. Ich habe seit meiner frühesten Kindheit Migräne, bin 48 und und habe seit 18 Jahren keine Gebärmutter mehr und das hat bei mir rein gar nichts verändert bezüglich der Migräne.

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  • Danke fürs Mutmachen!18.07.2013 11:56 Uhr

    Liebe Heike,
    das war mal eine Nachricht, die ich gebraucht habe für neue Zuversicht :)
    Vielen Dank!
    Ich bin mittlerweile 53J., habe seit 1,4J. die Menopause hinter mir, habe aber trotzdem noch zuviel Attacken (ca.10/mon.) trotz aller Behandlungsversuche. Allerdings ist es nicht mehr so schlimm wir vor ein paar Jahren. Nur die vielen Triptane, die Planungsunsicherheit etc. stören mich sehr.
    Mich würde sehr interessieren, wie lange deine Menopause her ist, ob ich also nach über 1 J. noch darauf hoffen darf, dass es tatsächlich nochmal besser wird. In meinen Schwangerschaften hatte ich außer in den ersten drei Mon. kaum Kopfschmerzen, gehe also auch von einem hormon. Zusammenhang aus.

    Ganz herliche Grüße
    Kathrin

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  • keine Migräne mehr23.07.2013 08:49 Uhr

    Hallo Heike,
    Super, freu mich wirklich sehr für dich, dass du nach dieser jahrzehntelangen Migränezeit endlich "befreit" bist, du musst dir ja vorkommen wie neugeboren.
    Ich bin 50J., habe auch seit über 30 Jahren Migräne, die letzten Jahre in chronischer Form mit ca. 20 Anfallstagen pro Monat, habe quasi auch so ziemlich alles ausprobiert was es zwischen Himmel und Erde gibt und nichts hat wirklich geholfen. und auch die Triptane wirken mal besser, dann wieder kaum. Ich bin noch nicht im Wechsel, aber ich habe jedes Monat vor und während der Menses und zum Eisprung immer Migräne und zusätzlich halt noch an vielen anderen Tagen wo ich nicht so genau weiß warum. Allerdings war ich auch während der Schwangerschaft nicht beschwerdefrei.
    Mich würde nun interessieren, ob deine Migräneattacken hauptsächlich zum Zeitpunkt der Menses und des Eisprungs auftraten oder, ob du oft auch an anderen Tagen Attacken hattest, weil das ließe mich dann wieder etwas hoffen.
    Und mich würde auch so wie Kathrin interessieren wann bei dir die Verbesserung begonnen hat, erst nach der Menopause oder schon mittendrin?
    Jedenfalls wünsch ich dir dass es dir weiterhin so gut geht.
    Liebe Grüße
    Johanna

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    • keine Migräne mehr04.09.2013 16:06 Uhr

      Liebe Heike,
      Du Glückliche, freue mich echt für dich. Ich bin 53 und bin seit knapp 3 Jahren in der Menopause. Ich hatte bisher auch immer darauf gehofft, dass dann die Migräne endlich besser wird. Leider ist das bei mir bisher nicht der Fall. Es gibt immer mal 1-2 "gute Monate", wo ich dann denke, ah jetzt endlich ist es soweit.... doch dann folgen wieder Monate mit ganz vielen Anfällen und aus der Traum. Deshalb würde mich brennend interessieren, wann du in die Menopause gekommen bist und wielange es dann gedauert hat, bis die Besserung bzw. die beschwerdefreie Zeit eintrat?
      Viele Grüße Silvia

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  • Keine Migräne mehr15.10.2013 12:57 Uhr

    Hallo,

    das klingt gut, aber ich muss dazu sagen, bei mir hat die Migräne erst mit den Wechseljahren angefangen und wird immer schlimmer. Z. Z. versuche ich es mit Beta-Blockern, hat bis jetzt (nach 7 Wochen) noch keinen Erfolg gezeigt. Im Gegenteil, die Anfälle nehmen zu. Bei mir helfen auch nur Triptane. Ich habe auch schon vieles probiert. Hat schon jemand von Atlantotec gehört?
    Liebe Grüße
    Marietta

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  • Migräne25.10.2013 09:48 Uhr

    Liebe Leidensgenossen/innen
    es tut gut und macht Mut eure Antworten zu lesen.
    Meine Migräne begann in der Pupertät und meldete sich bis zu den Wechseljahren 1x monatl. Leider häuften sich die Anfälle seither um ein vielfaches. Jetzt bin ich 57 Jahre und nehme an 6-8 Tagen im Monat ein gut wirksames Triptan. Mit Beta-Blockern und einem Antidepressiva versucht mein Arzt die Kopfwehtage zu reduzieren damit es nicht zu einem Schmerzmittelübergebrauch kommt.
    Manchmal gelingt das, oft aber auch nicht.
    Kennt jemand andere Mittel zur Vorbeugung?

    Alles Gute
    Susanne

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  • Migräne02.12.2013 12:44 Uhr

    Auf das, was Heike erlebt hat, hatte ich ganz fest gehofft. Jetzt bin ich 61 und verspüre keinerlei Besserung. Enttäuschend!

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  • Nur noch im 2 Monatsabstand02.11.2015 10:05 Uhr

    Auch wenn der Faden schon älter ist, will ich noch kurz berichten, vielleicht nützt's noch: Migräne von Kindheit an, verstärkt seit der Pubertät, nahezu unausweichlich regelmäßig zur Menstruation, in den schlimmsten Zeiten 1-2 Tage Migräne/Woche.
    Dann: Prophylaxe mit Betablocker und die Frequenz sank auf 1-2 Mal/Monat (jeweils 1-2 Tage). Dafür stieg das Gewicht dank Betablocker.
    Jetzt: Prophylaxe mit Topiramat, Migränefrequenz bei 1-2 Tage jeden 2. Monat und natürlich zyklusabhängig. Ich bin begeistert, nur noch so selten Migräne zu haben. Ein ganz neues Lebensgefühl. Positiver Nebeneffekt: das Gewicht steigt nicht mehr, sondern sinkt.
    Ansonsten sehne ich das Ende der monatlichen Hormonschwankungen herbei, denn damit hatte die Migräne bei meiner Mutter jedenfalls ein Ende.
    (Bin gestern 50 geworden, ist also absehbar).

    Alles Gute für alle Migränegeplagten

    Hilka

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  • Migräne11.11.2015 12:13 Uhr

    Meinen Neurologe sagte mir dass eine Migräne, besonders eine mit Aura, nicht behandelbar ist aber es gibt verschiedene Mittel der Schmerz zu bekampfen. Also, ich nehme genen meine Migräne Sumatriptan. Bei mir funktioniert sehr gut. Ich habe sehr oft schwäre Migräne und nur Sumatriptan hilft mir. Ich nehme eine Pille am Anfang des Migräne und in etwa 20 Minute der Schmerz geht weg. Dadurch kann ich ruhig arbeiten. Am meistens kaufe ich die Pillen online bei www.pharmacy-4u.net
    Alles Gute

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    • Verständnis der Umwelt12.11.2015 08:54 Uhr

      Hallo zusammen,

      ich habe seit dem 7. Lebensjahr Migräne, mittlerweile chronisch, nehme bei einem Anfall Sumatriptan. Habe schon sehr viel ausprobiert und seeeehr viele wohlmeinende Ratschläge und Tips bekommen. Lieder hat nichts funktionier. Von Lappen über vegane Ernährung, Beta Blockern (ok, die hab ich nicht genommen, da der Neurologe sie ohne Anamnese nach zwei Minuten verschrieben hat).
      Mein Umfeld kann meine Migräne nicht einordnen. Also ich habe das Gefühl, ich werde eher als faul und wehleidig und selbst schuld an der Misere und ein bisschen verplant (ihr wisst wahrscheinlich, dass es nicht so einfach ist zur Organisation und Bewältigung des Alltags nur 15-20 Tage pro Monat statt 30 zur Verfügung zu haben.)
      Wie schafft Ihr es am besten Euren Partnern, Freunden, Familie und Arbeitgebern die Situation zu erklären? Ich meine, ich kann ja schlecht mal so einen Anfall mit zittern und alle 20 Min. erbrechen "vorführen", damit mit geglaubt wird. Aber selbst dann...ich bin schon bei der Arbeit umgekippt weil ich nicht weg konnte. Was sagt ihr am Arbeitsplatz, wenn ihr merkt, es geht los? Im Moment ist meine Strategie "Homeoffice" oder irgendwie unter Triptanen durchhalten und dann aber eben als verplant und ein bisschen blöd und nicht wirklich reaktionsfähig gelten was als Doktorandin- vor allem wenn ich Lehrveranstaltungen geben muss- gerade nicht der beste Status ist : (
      Vielleicht habt Ihr Tips und Strategien für mich oder mögt einfach Eure Erfahrungen berichten? Ich fühle mich ziemlich alleine mit diesem Problem.
      Alles Liebe und einen schönen Tag!
      Jessi

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      • Verständnis der Umwelt16.11.2015 23:57 Uhr

        Hallo, bei mir war es genau gleich. Selbst meine Mutter meinte oft, ich sei einfach faul und solle mich mal zusammenreißen. Bei der Arbeit hab ich's irgendwie hingekriegt oder war oft mal 1 Tag krank. Das war natürlich blöd.
        Migräne hab ich seit ich 5 Jahre war, hatte alles Mögliche ausprobiert (Akkupunktur, Betablocker,Aspisol iV usw.). Nichts hat geholfen. Mit Mitte 30 hatte ich maximal ca. 10 migränefreie Tage im Monat. Dann hat mir doch tatsächlich Petadolex geholfen (höchste Dosis). Ich hab es damals probiert, ohne daran zu glauben. Migra 3 hilft nicht ganz so gut. Inzwischen nehme ich die Inhaltsstoffe von Migra 3 einzeln und teils höher dosiert, weil billiger. Hast Du das schon mal probiert? Hat bei mir nach ca. 2 Wochen angefangen zu wirken.

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        • Verständnis der Umwelt08.03.2016 09:45 Uhr

          Hallo liebe Leidensgenossinnen,
          ich leide seit nun 20 Jahren an heftigen Migräneattacken. Ich habe gerade einen Antrag bei der KKK für einen Aufenthalt in Königstein eingereicht. Mal sehen ob ich dorthin gehen darf. Ich habe seit 10 Tagen jetzt Migravent eingenommen und habe seitdem nur 2x Migräne bekommen. Es ist wie ein Wunder. Ich nehme 2 Kapsel pro Tag und es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht !
          Vielleicht versucht ihr es auch!
          Liebe Grüße Sabrina

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      • Verständnis der Umwelt20.11.2015 11:27 Uhr

        Hallo,
        ich versteheeuch soo gut, hatte früher auch zzusätzlich zur Migräne noch Schuldgefühle, weil sich nicht betroffene nicht wirklich in uns hineinversetzen können. Nach Klinik Aufenthalten in Königstein und schmerzklinik Kiel hatte ich soviel Wissen bzgl. Migräne (Ursachen, Möglichkeitender vVorbeugung und Behandlung etc.), dass ich nicht auch noch diesen psychischen Druck hatte und meinen engsten Familienmitgliedern entsprechend auftreten konnte, auch mit gutem Lesestoff dazu. Sehr empfehlenswert finde ich das Buch von Prof.Göbel "erfolgreich gegen Migräne und Kopfschmerzen ".
        Da wird auch von der genetischen Veranlagung und Möglichkeitender Vorbeugung berichtet und sehr gut strukturiert erklärt.

        Ich finde es unseriös, hier einfach werbung für den triptanbezug zu machen. Da kann man schnell in einen medikamenteninduzierten kopfschmerz kommen, bei mir ist das bei regelmäßig 8-10 einnahmetagen/monat.Wenn jemand so schwer von dieser erkrankung betroffen ist, kann ich einen aufenthalt in einer spezialklinik nur wärmstens empfehlen.
        LG Kathrin

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      • Verständnis der Umwelt05.02.2016 23:47 Uhr

        Liebe Jessi und alle anderen LeidensgenossInnen! Ich bin immmer sehr dankbar, wenn ein anderer Mensch etwas von dem kaum Vermittelbaren auf den Punkt bringt, was ich auch fühle ("Seeeehr viele Ratschläge" und das mit der Organisation des Alltags in 15-20 Tagen pro Monat z.B.). Bei mir sind es sogar meist noch weniger "Lebens"-Tage. Diese ohnmächtige Einsamkeit im Nichtverstandenfühlen und auch die reale Einsamkeit nagen oft an mir. Es tut einfach gut zu wissen, dass da draußen Menschen wie Du sind, die Ähnliches durchmachen. Seit 3 Wochen habe ich endlich mal wieder eine rel. milde Phase (sonst hätte ich kaum die Kraft, hier zu lesen oder zu schreiben)... ich wage kaum noch Thesen dazu, da ich schon soooo viele meiner Ideen wieder verwerfen musste. Zuletzt nahm ich regelmäßig Migravent, Vit. C + Zink, versuchte es öfter mal mit Ibu+Koffein/Schwarztee, trinke meist nur noch osmostisch gereinigtes Trinkwasser, aber ob ausgerechnet das endlich mal was bewirkte...? Als Mann (Ü40) kann ich keider nicht auf die Wechseljahre hoffen, aber an den Einfluss von Hormonen und Botenstoffen glaube ich sehr, auch bei Männern. Liebe Grüße Tim

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        • Verständnis der Umwelt20.02.2016 21:47 Uhr

          Lieber Tim, du kannst trotzdem auf die Zeit hoffen, wo bei den Frauen die Wechseljahre stattfinden. Bei meinem Vater ging die vorher sehr häufige Migräne in diesem Alter allmählich völlig weg.
          Ich habe seit meinem 8. Lebensjahr Migräne, die letzten Jahre fast täglich. Bin jetzt 52 und hoffe, dass ich die Migräne wie meine beiden Eltern bald los werde.
          Beim Erklären hilft mir ein Erlebnis von vor ein paar Jahren. Ich fühlte mich ab vormittags wie in der Vorphase eines Anfalls, nur kam kein Anfall. Ich arbeitete mit der üblichen Mühe und Leistungsreduktion, radelte abends meine 10 km nach Hause und ging ins Bett. Als auch das nichts half, mass ich mal Fieber: 39,9C. Krank? Nein, es entsprach ja nur der Vorstufe dessen, was mehrmals pro Woche meine und, wie ich verstehe, auch eure Normalität ist. Die Geschichte hat schon bei manchen zu einer Art Verständnis geführt. Nur mein Partner begreift gar nichts, obwohl er mich ja sieht, wenn ich auf jeder Seite des Kopfkissens ein Eimerchen stehen habe und tagelang nicht reden kann, ohne zu erbrechen.

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          • Verständnis der Umwelt02.03.2016 15:08 Uhr

            Hallo Ihr Lieben,
            auch ich kämpfe nun seit über 20 Jahren mit der Migräne, von Mutter und Oma geerbt. Ich werde 54 Jahre und muss leider auch sagen, dass bei mir die Schmerzintensität stärker und die Abstände kürzer geworden sind. Medikamente u.a.Triptane schlagen nur noch bedingt an. Übelkeit kannte ich vorher nicht, die ist, nicht immer, aber inzwischen oft dabei.Von verschiedenen Leuten habe ich auch gehört, dass die Migräne nach den Wechseljahren wesentlich besser wurde oder sogar ganz weg war. Diese Hoffnung mache ich mir nun aufgrund der ständigen Verschlimmerung nicht mehr. Ich habe nun auch überlegt eine Migräneklinik aufzusuchen oder eine Botoxbehandlung zu versuchen. Ich glaube niemand, der diese Schmerzen nicht kennt, kann verstehen was Mirgänepatienten durchmachen. Wer nur MAL "Kopfschmerzen" kennt, geht natürlich auch nur von diese leichten Schmerzen aus. Und allen, die sich über uns lustig machen, wünsche ich nur 1 x eine anständige Attacke, damit sie begreifen, was wir in dieser Zeit durchmachen. Besonders schlimm finde ich, dass mittlerweile auch schon so viele Kinder betroffen sind.
            Viele Grüße
            Sylvia

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            • Verständnis der Umwelt08.03.2016 10:15 Uhr

              Hallo Sylvia,
              vielleicht versuchst du es mit Migravent. Ich nehme 2 Kapsel pro Tag und vor dem Schlafen gehen noch Magnesium dazu. Ich bin zwar sehr benebelt aber das ist nichts im Vergleich zu den Schmerzen, die sonst aushalten muss.
              Ich versuche jetzt langsam keine Schuldgefühle mehr zu haben, wenn ich zu Hause bleiben muss. Das hilft auch.
              Was auch hilft ist die progressive Muskelentspannung nach Jacobson.
              Ich bin 50 geworden und hatte auch gehofft, dass meine Migräneattacken weniger werden. Leider im Gegenteil!
              Aber mit viel Entspannung, frischer Luft, einem geregelten Tagesrhythmus hilft es derweil.
              Hoffnung nie aufgeben.
              Ich finde wir sind stärker als wir glauben, wenn wir darüber nachdenken dass wir unseren Tagesablauf auch mit Migräne bewältigen !
              Wir sind nicht allein mit unserem Leiden. Das hilft mir.
              Liebe Grüße
              Sabrina

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      • Verständnis der Umwelt04.10.2016 10:18 Uhr

        Hallo! Ich bin gerade auf diese Seite gestossen und fühle mich mit einem Schlag verstanden. Mein Mann kann (zum Glück für ihn) meinen Zustand nicht nachvollziehen. Es ist so, als wenn ich die Migräneanfälle durch meine Haltung / meine Gedanken fördern würde. Ich habe schon so viele Sachen versucht und hunderte von Euro ausgegeben, aber es wird immer schlimmer. Ich hatte bisher die Hoffnung, dass ich bald durch die Menopause durch wäre, aber wenn ich die Berichte hier lese, könnte ich grad wieder heulen. Ich bin gar nicht richtig arbeitsfähig, auf jeden Fall für einen Arbeitgeber nicht wirklich attraktiv, da meine Anfälle 1 bis 3 Tage andauern. Danach bin ich meist auch noch 3 bis 5 Tage ,neben der Spur'.

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